Rund ein halbes nach dem Insolvenzantrag von Gibson und einer kompletten Restrukturierung ist die legendäre Gitarrenfirma wieder bereit aus der Dunkelheit hervorzukommen. Gibson hat ein komplett neues Führungsteam bekannt gegeben. CEO wird James „JC“ Curleigh. Er hat genug Erfahrung als Präsident einer globalen Firma. Aktuell ist JC nämlich der Präsident des renommierten Jeans Herstellers Levi Strauss & Co. Aber auch sämtliche anderen C einer Firma wurden neu besetzt.
500 Millionen Dollar betrugen die Schulden von Gibson als die Kontrolle der Firma an die Investmentfirma KKR Credits Advisors übergeben wurde, die auch Mehrheitseigentümerin sein wird, wenn Gibson am 1. November aus dem Insolvenzschutz rauskommen wird. Ziel des neuen CEO’s James Curleigh ist die Moral des Unternehmens wieder zu beleben und die Mitarbeiter dazu zu bringen, sich wieder auf das Kerngeschäft der hochwertigen Instrumente zu konzentrieren.
Curleigh ist selbst Musiker und sein letzter Erwerb soll eine Gibson 1960 J-45 Akustik gewesen sein. Er sieht viele Parallelen zwischen Levi’s und Gibson, beides sind historische Marken die am besten funktionieren wenn sie ihr Vermächtnis ausnützen können. So hat er in den letzten Jahren Levi’s erfolgreich geleitet und das Unternehmen wuchs in jedem Jahr profitabel.
Gibson wird am 01. November 2018 also mit einer völlig sauberen Bilanz neu anfangen und hoffentlich schon bald wieder mit legendären Gitarren von sich reden machen