Knapp 30 Jahre ist es nun her, seit Van Halen ihr legendäres Album 5150 veröffentlichten. Sammy Hagar hat in einem Interview kürzlich zurückgeschaut, auf seinen Ausstieg 1996 bei einer der damals grössten Rockbands überhaupt. Der Ausstieg war nicht gerade der Schönste und wurde begleitet von Anschuldigungen und negativen Kommentaren von beiden Seiten, von Van Halen und von Hagar. Sammy gesteht ein, dass dieser Split damals wohl begleitet war vom schlechtesten Timing überhaupt. Grunge war allgegenwärtig und verdrängte jede Band ausser Van Halen, jede Hair Metal Band verschwand auf einmal in der Versenkung, nur nicht Van Halen. Das Album Balance kam auf Nummer 1, und die folgende Tour war ausverkauft. Van Halen schienen die einzigen zu sein, die den Grunge Bands die Stirn bieten konnten. Dann einen Wechsel, und erst noch am Mikro, zu machen war ein Fehler, gesteht Sammy Hagar. Wenn sie sich zusammengerissen hätten, und weiterhin gute Platten veröffentlicht hätten, wären sie vielleicht so etwas grosses wie Led Zeppelin geworden, meint Hagar. Er hätte gerne gesehen was aus dem Songwriter Duo Eddie Van Halen und Sammy Hagar geworden wäre. Sie haben jedoch die Gelegenheit dazu vergeben, aber einer der grössten Fehler war es, auseinander zu gehen. Zu einem Zeitpunkt als die Musik im Umbruch war. Auf die Frage, ob das erste Jahr in der Band das Beste war, antwortet Sammy mit einem Nein. Van Halen hatte die ganze Zeit eine gute Zeit, bis zum Album Balance, dies war das Ende. For Unlawful Carnal Knowledge war eine gute Zeit. Sammy ging damals zwar durch eine Scheidung und hatte persönlich eine schwere Zeit, wie er sagt. Aber auf Tour erlebte er seinen besten Lebensabschnitt überhaupt.