Maggies Madness

Tracklisting:

  1. Pushed To The Limit
  2. My Universe
  3. Made Of Steel
  4. From Russia With Love
  5. Mr. Wonderful
  6. How Can A Good Thing Hurt So Bad
  7. No Chance
  8. Shut Up!
  9. Lover Tag
  10. Turnaround
  11. What If…
  12. Me, Myself And I
  13. Watch Out!

Info

  • Label: 7hard
  • Genre: Hard Rock
  • Veröffentlichung: 5. Januar 2018

Band:

  • Gesang: Eddie Rössler
  • Gitarre: Joe Bleicher
  • Keyboards: Wolfgang Lang
  • Schlagzeug: Jo Schmidt
  • Bass: Peter Tobolla
  • Gitarre: Franz Zellner

Produktion

Produziert von: Franz Zellner, Joe Bleicher

Aufgenommen von: Franz Zellner

Gemischt von: Franz Zellner

Gemastered von: Franz Zellner

REVIEW

Maggie’s Madness existieren schon seit 1974, trotzdem waren mir die aus Nürnberg stammende Band bis dato vollkommen unbekannt. Kein Wunder, denn die Band löste sich bereits 1984 wieder auf. Fungierte dann noch zwei Jahre unter dem Namen Wildcat, bevor man sich zum 40 Jahre Jubiläum im Jahre 2014 wieder zusammengetan hat. Aus den Anfangstagen geblieben sind die Gründungsmitglieder Franz Zellner, Joe Bleicher und Peter Tobolla. 30 Jahre lang war es ruhig um die Maggie’s Madness, die seinerzeit mit Bands wie Accept, Uriah Heep oder auch Wishbone Ash auf Tour waren. In dieser ersten Zeit der Existenz brachte es die Band auf zwei Platten, nun folgt am 05. Januar 2018 bereits auch schon wieder die zweite Scherbe mit Pushed To The Limit. Verstärkt mit den 2014 zur Band gestossenen Bandmitgliedr Eddi Rössler und Jo Schmidt und Wolfgang Lang der schon bei der ersten Besetzung dabei war.

Maggie’s Madness verstehen ihr Handwerk und Pushed To The Limit entwickelte sich in den vergangenen Wochen zu einem Dauerbrenner bei mir im Auto. Ich fühlte mich jederzeit so gut unterhalten, dass ich einfach keinen Bedarf fand die CD zu wechseln. Die auf der CD befindlichen 13 Songs haben alles was sich ein Classic Rock Fan wünscht. Melodische Songs, mit starken Hooklines die sich im Ohr festsetzen werden. Rifflastige Songs wie Made Of Steel werden zu Livegranaten werden. Experimente mit dem Akkordeon wagt man mit From Russia With Love die passender nicht sein können. Auch die Gitarrensoli sind allesamt im Dienste des Songs. Da verarbeitet die Band auch mal Soundfragmente von Captain Sensible bei Mr. Wonderful kunstgerecht in einen doch recht modernen Song. Auch Balladen stehen Maggie’s Madness gut wie sie auf How Can A Good Thing Hurt So Bad beweisen, der mich sehr an die seeligen 80er Bands erinnert. Bluesige Harmonica Intros wie bei No Chance erinnern dann wieder an Cinderella, der Song an sich versetzt mich dann wieder eher in Richtung Skid Row. Mit Lover Tag hat die Band einen ordentlichen Melodiebrocken aus dem Ärmel gezaubert, ich find gerade die erste Strophe so geil gesungen, der Song ist echt ein Juwel. What If… glänzt durch eine Lemmy Attitüde und besitzt einen Refrain der zum Mitsingen nur so einlädt. Genau wie auch Me, Myself And I. Mein Highlight ist jedoch My Universe, keine Ahnung weshalb, aber der Song versprüht soviel Lockerheit und Coolness, ich kann mich dem Bann nicht entziehen. Da haben wir einen Song, bei welchem ich auch mal auf die Lyrics schaue, was ich ja sonst nie mache (let the music talk, ist meine Devise). Und wenn ich den Text richtig interpretiere, könnte es sich hier um einen sehr hartnäckigen Paparazzi handeln, im schlimmern Fall wohl eher einen Spanner, was auch immer.

Egal wer auf eine ordentliche Portion Classic Rock steht, sollte hier unbedingt zugreifen. Pushed To The Limit ist eine richtig gute Platte geworden die ich mir wirklich immer wieder gerne anhören werde.

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