Da ist es also nun das siebte Studioalbum der dreistimmigen Hydra Amaranthe. Lange genug haben wir ja nun warten müssen, seit es letzten Sommer mit „Damnation Flame“ ein erstes Müsterchen gab. Welches auch zeitgleich die erste Studioarbeit von Mikael Sehlin ist, dem neuen Kopf der Hydra. Erinnerte mich Damnation Flame eher noch an die Geisterbahn im Europapark, kam dann mit „Insatiable“ wieder eher typisches Amaranthe Futter. Auf die knapp 40 Minuten Spielzeit folgen noch 10 weitere Songs (plus Bonussong), darunter auch die in regelmässigem Abstand bereits veröffentlichten Songs „Outer Dimensions“ und „Re-Vision“. Der Titelsong und Opener des Albums glänzt mit einem geilen Refrain, dass können sie eh ganz gut. Aber auch arg überstrapazierte Anteile von elektronischen Klängen und Effekten in den Songs, die die Grenzen zwischen Rock und Pop verschmelzen lassen. „Interference“ ist hier als Beispiel für experiementelle elektronische Ausflüge schon einmal erwähnt. Modern Metal wird das wohl sein, gelegentlich ist es für mich dann aber einfach „too much“. „Stay A Little While“ eine Ballade, wo Growls keinen Platz haben, dafür glänzt hier Nils Molin. Nachdem ich der Band in ihren Anfangstagen ja durchaus sehr angetan war, läuft sich dies für mich so langsam aber sicher tot.  Aber eines ist klar wo Amaranthe drauf steht ist auch Amaranthe drin und der Fan darf bedenkenlos zugreifen. Apropos habe ich Pop-Songs erwähnt? Diese Sparte wird mit einem Bonussong gehuldigt. Amaranthe haben sich an eine Coverversion von „Fading Like A Flower“ der wohl zweiterfolgreichsten schwedischen Popband aller Zeiten, Roxette, rangetraut.

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