Kissin Dynamite 2017

01. I’ve Got The Fire
02. You’re Not Alone
03. Somebody´s Gotta Do It
04. Ecstasy
05. Still Around
06. Superhuman
07. Placebo
08. Breaking The Silence
09. Waging War
10. One More Time
11. Heart Of Stone
12. Wild Wind
13. No Time To Wonder

Info

  • Label: Sony Music Columbia RAM / Metal Blade
  • Genre: Hard Rock
  • Veröffentlichung: 06.07.2018

BAND

  • Gesang: Hannes Braun
  • Gitarre: Ande Braun
  • Gitarre: Jim Müller
  • Bass: Steffen Haile
  • Schlagzeug: Andi Schnitzer

Produktion

Produziert von: Hannes Braun

Aufgenommen von: 

Gemischt von:

Gemastered von:

REVIEW

Kissin’ Dynamite aus dem Schwabenland sind über die letzten Jahre hinweg eine sehr aktive Band geworden. Auch wenn sie nach der letzten Tour eine kleine Pause angekündigt hatten, richtig ausgeruht haben sie sich wohl nicht. Anders kann ich mir nicht erklären wie jetzt im Juli mit Ecstasy bereits das sechste Studioalbum der Band in nur gerade mal 12 Jahren Bandbestehen erscheint. Zwischendurch wurde ja auch wacker immer wieder getourt. Live sind sie Tübinger sowieso immer eine starke Nummer und das neue Material des am 06. Juli 2018 erscheinenden Album schreit auch nur so danach auf die Bühne gebracht zu werden. Der Albumopener I’ve Got The Fire wird vermutlich auch als Konzertopener herhalten müssen, ich zumindest würde es so machen. Den die Nummer hat vom Arrangement her frappierende Ähnlichkeiten mit der Bon Jovi Nummer Lay Your Hands On Me. Diese Nummer war auf der ihrigen Tour damals auch der ideale Opener. Danach geht es gleich weiter mit meiner Lieblingsnummer vom neuen Album, You’re Not Alone. Ein Ohrwurm sondergleichen mit einer richtig geilen Hookline. Es gibt aber kaum Verschnaufspausen für alle die auf zeitgemäss produzierten 80er Jahre Hard Rock stehen. Mit Somebody’s Gotta Do It steht nämlich der nächste Kracher an bevor es mit Ecstasy zum Titelsong des Albums über geht. Zusammen mit der Gastsängerin Anna Brunner (Exit Eden) geht es hier schon zur Sache. Mit Still Around dann die erste ruhigere Nummer bevor Superhuman wieder einen Mitsingrefrain preäsentiert, genau wie Placebo, der nächste Song auch eine hat. Die erste Hälfte der CD ist durch aber Kissin’ Dynamite haben ihre Munition noch lange nicht verschossen. Breaking The Silence markiert das nächste Geschoss in Form von wuchtiger Schlagzeugarbeit. So geht es weiter bis zum Schluss. Ein Hit nach dem anderen, auch One More Time hat es mir extrem angetan. Mit Heart Of Stone folgt dann eine waschechte Ballade mit einem wunderschön dramatisch gesungenen Refrain. Das Album könnte ohne weiteres ein Best Of Album darstellen und ich bin gespannt was die Jungs davon alles ins Liveset packen werden, ich möchte da nicht die Qual der Wahl haben. Dieses Album vor 30 Jahren auf dem Markt und Kissin’ Dynamite wären heute eine Stadionband in der Grössenordnung der schon erwähnten Bon Jovi oder Def Leppard. Gönnen würde ich es ihnen, deshalb unbedingte Kaufempfehlung.

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