Fiddlers Green 2018

Tracklisting:

  1. Prelude
  2. The Freak Of Enniskillen
  3. No Anthem
  4. Limerick Style
  5. Farewell
  6. Born To Be A Rover
  7. The Congress Reel
  8. Slainte
  9. Better You Say No
  10. Cheer Up
  11. One Fine Day
  12. John Kanaka
  13. Heyday
  14. Steady Flow
  15. Together As One

Info

  • Label: Deaf Shepherd Recordings
  • Genre: Irish Speedfolk
  • Veröffentlichung: 08. März 2019

Band:

  • Akkordeon, Bodhrar: Stefan Klug
  • Bass: Rainer Schulz
  • Gesang, Gitarre, Banjo, Mandoline: Pat Prziwara
  • Gesang, Gitarre, Mandoline: Ralf Albers
  • Schlagzeug: Frank Jooss
  • Geige, Gesang: Tobias Heindl

Produktion

Produziert von: Jörg Umbreit

Aufgenommen von: 

Gemischt von:

Gemastered von:

REVIEW

Es geht noch etwas mehr als eine Woche und dann wird wieder St. Patricks Day gefeiert. Was könnte es passenderes geben als eine neue Fiddler’s Green CD. Vielleicht haben sich die Erlanger genau dies auch so gedacht als sie den Release ihres bereits 14. Studioalbum in 29 Jahren planten. Den eigentlich präsentiert sich Heyday genau als der passende Soundtrack zu einem Pint Guiness in einer irischen Bar. Mit einem kurzen Prelude geht es nämlich schon richtig gemütlich und ausgelassen los mit The Freak Of Enniskillen. So geht irische Partymucke und macht gleich Laune das nächste Pint zu bestellen. Mit dem punkig angehauchten No Anthem (mein Lieblingssong der Platte und auch schon Song of the Day) wird dann auch mal ganz minim politisch Stellung bezogen. Stilmässig mischen die Bayern immer wieder einmal auch Elemente von Ska bis hin zu Mittelalter Rock in ihre Kompositionen. Hat aber immer dieses Gespür für irischen Melodien, die dank dem Akkordeon und der Geige natürlich die grüne Insel vor das geistige Auge zu setzen vermögen. Wer dann zur Mitte des Albums schon sein drittes Pint bestellt, bekommt mit Slainte auch gleich den passenden Soundtrack zum Anstossen mitgeliefert. Heyday macht von vorne bis hinten Spass und bringt Gute Laune Musik, wenn auch mal die Texte auch etwas ernster ausfallen, bei wunderschönen Melodien ist dies schnell wieder vergessen. Irgendwie kommt es mir vor wie damals bei Otto Waalkes als er versuchte mit dem Banjo traurige Lieder zu spielen, es geht irgendwie nicht. Nachdenklich ja, traurig nein. Einen Farbtupfer vermögen die Sechs Musiker dann noch mit John Kanaka zu platzieren. Diese Nummer fällt ein wenig aus dem Rahmen ist aber Party pur, wer spätestens hier, dem 12. von 15 Songs auf der Platte nicht mitgröhlt, dem ist nicht mehr zu helfen. Also wer gerne irischen Speedfolk, so preist die Plattenfirma die Musik an, sollte unbedingt zugreifen, es sind nur noch 10 Tage bis St. Patrick’s Day. Passend haben sie mit Cheer Up auch noch gleich ein neues Video veröffentlicht.

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