Die recht düstere Progressive Metal Band Stone Leaders wurden 2016 gegründet, als der Schlagzeuger John Macaluso (bekannt von ARK, TNT, Malmsteen, Symphony X, James LaBrie und vielen anderen) für eine Schlagzeug Werbeveranstaltung, eine sogenannte Drum Clinic, nach Zagreb eingeladen wurde. Als er die Organisatoren nach einer paar Musikern fragte, die ihn dabe unterstützen konnten, wurden ihm Ivan Mihaljevic und Marko Karacic von der kroatischen Band Side Effects  vorgestellt. Gerade mal zehn Minuten bevor die Veranstaltung losgehen sollte. Man beschloss den Deep Purple Klassiker Burn zu spielen und anscheinend rockt dies so ziemlich die komplette Hütte. Die Drei wussten sogleich, dass da was ziemlich spezielles vonstatten ging. John, ursprünglich aus New York, lebte zu diesem Zeitpunkt in Italien und kontaktierte Ivan um ein Album zu schreiben. Ein enorm kreativer Prozess nahm dann seinen Lauf, wie John erläutert.

Als bereits alle Songs standen musste noch ein Name her. Denn Ivan fand, bevor ein Album aufgenommen werde muss ein Bandname stehen, was besser für die Stimmung und Arbeitsmoral ist. Auf der Suche stiessen sie auf einen nie fertig gestellten ARK Song namens Stone Leaders und der Name wurde gutgeheissen.

Für die Stimmung der Musik musste jedoch unbedingt ein Keyboard her und eine andere Stimmfarbe würde der Sache auch noch gut tun, fand man. Mit Dino Jelusic vom Trans Siberian Orchestra und den gerade am Ice Rock Festival aufgetretenen Animal Drive wurde auch gleich der richtige Mann engagiert, schliesslich kannte Ivan ihn schon.

Stone Leaders

Jetzt komplett als Band verschanzten sich die Stone Leaders in den Attic Room Studios in Zagreb und nahm das mir vorliegende Debütalbum welches am 08. März 2019 erscheint auf. Und ich verspreche Euch diese 12 Songs haben es echt in sich, die hört man nicht einfach so mal durch. Das ist ein ziemlich komplexes Prog Machtwerk. Selbst eine Spur Jazz findet Platz im Song Toxic Guide, Shot by Lies ist Funky Progressive und hat schon fast eine leichte Red Hot Chili Peppers Attitüde wie ich finde. Es ist ein Album dass ich schwer beschreiben kann, die Songs sind so unterschiedlich und musikalisch hochstehend dürfe aber bestimme jedem gefallen, der sich mit Bands wie Dream Theater, Fates Warning oder Symphony X anfreunden kann.